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Zukunftsweisendes Modell Die Solarzellen suchen das Licht

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Die Mechernicher Realschüler um Lehrer Peter Schick haben ein Modul gebaut, das sich automatisch so ausrichtet, dass die Stromausbeute optimal ist. (Foto: Röder) 
Erneuerbare Energien – mit diesem modernen Umweltthema haben sich 18 Realschüler der Jahrgangsstufe 10 mit ihrem Lehrer Peter Schick im Rahmens eines Projekts der „Stiftung für Schule NRW“ intensiv beschäftigt. Von
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Mechernich

Erneuerbare Energien – mit diesem modernen Umweltthema haben sich 18 Realschüler der Jahrgangsstufe 10 mit ihrem Lehrer Peter Schick im Rahmens eines Projekts der „Stiftung für Schule NRW“ intensiv beschäftigt. Dabei haben sie herausgefunden, dass sich die mit Hilfe von Solaranlagen erzeugte Strommenge deutlich erhöhen lässt. Ihre Ergebnisse werden die Schüler am kommenden Montag vor NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann präsentieren.

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Die Stiftung „Partner für Schule NRW“ wurde 2003 durch die nordrhein-westfälische Landesregierung und neun Unternehmen gegründet.

Sie hat sich zum Ziel gesetzt, dauerhaft die Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft zu fördern. Durch diese Kooperation sollen (zusätzlich zum normalen Lehrbetrieb) Partnerschaften vermittelt oder Projekte initiiert werden, die zur „Qualitätsentwicklung“ von Schule und Unterricht beitragen. So sollen die Basiskompetenzen gefördert, das Lernen mit neuen Medien unterstützt oder der Übergang von Schule zum Beruf erleichtert werden. Die Stiftung sieht sich nebenbei auch als Partner der Wirtschaft: Durch diese Kooperationen können Unternehmen das Interesse der Schüler an diesem Beruf und dem Betrieb wecken sowie die Qualifikationen potenzieller Auszubildender verbessern. Heute engagieren sich 36 Unternehmen als Stifter.

Über 35 Projekte mit einem Umfang von 50 Millionen Euro hat die Stiftung bisher für mehr als 4000 Schulen umgesetzt. (kir)

partner-fuer-schule.nrw.de

Bei ihren Versuchen mit Solarzellen war den Schülern aufgefallen, dass die Stromausbeute der Solarzellen vom Winkel abhängt, mit dem die Sonnenstrahlen auftreffen. „Leider steht die Sonne nicht immer an der gleichen Stelle“, so Schick schmunzelnd: „Schon Kindergartenkinder lernen: Im Osten geht die Sonne auf, im Süden hält sie Mittagslauf, im Westen muss sie untergehen.“

Der Technikkurs hat deshalb eine Maschine gebaut, die die Solarzellen immer optimal in die Sonne dreht. „Bis zu 40 Prozent mehr Energieausbeute kann man damit erreichen“, erklärt Tim Wiesner. Die Ausrichtung passiere vollautomatisch.

Dabei hilft die Steuerungs-Software „Robo pro“, die mit der Förderung durch das Stiftungsprojekt im vergangenen Jahr angeschafft werden konnte. „Unser Modell der Solarnachführung merkt, wo die Sonne steht und richtet sich vertikal oder horizontal optimal aus“, so Wiesner weiter. Natürlich haben die Schüler die Zukunft dabei fest im Blick und skizzieren ihre Visionen: „Später könnte ein solches Modell mal auf jedem Haus stehen.“

Die Abschlussveranstaltung zum Projekt „Wir haben Energie! Ideen. Unterricht. Innovationen.“ der Stiftung „Partner für Schule NRW“ findet am kommenden Montag, 17. Februar, in der NRW.Bank in Düsseldorf statt. Alle 14 am Wettbewerb beteiligten Teams aus NRW stellen an diesem Tag ihre Projekte und Ergebnisse vor. Das kleine Theaterstück, das die Schüler dort präsentieren wollen, beginnt 100 Jahre nach der Preisverleihung: „Heute ist der 17. Februar 2114. Was war denn Bedeutendes vor genau 100 Jahren?“, wird Lehrer Peter Schick einen Schüler im Stück fragen, der antwortet: „Vier clevere Eifeler Schüler von der Realschule im Feytal waren in der NRW.Bank, um ihre geniale Solarnachführung vorzustellen.“

Das Ergebnis der Jury weiß natürlich noch keiner, aber die drei besten Projektideen werden durch die nordrhein-westfälische Schulministerin Sylvia Löhrmann prämiert.

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